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ten eines Berberstammes im Hohen Atlas verfassen zu dürfen.
Also auf nach Marrakesch!
Dort, mit den zuständigen Behörden, war ein Berg von Papierkram zu erledigen, um die nötige Erlaubnis für Besuch und Berichterstattung in den weit abgelegenen Bergregionen zu erhalten. Wie in fast allen Ländern der arabischen Welt und des Nahen Ostens.
So kostete es mich zwei Tage harter Arbeit, zähen Verhandelns mit den Behörden ganz abgesehen von etlichen Scheinchen bis ich das vielfach gestempelte und unterschriebene Papier in Händen hielt, das mir nunmehr bescheinigte, dass ich
Dr. Bernhard Sander aus Hamburg, Germany, ermächtigt war, mich für eine Zeitspanne von zwei Wochen bei den Stämmen der Kabylen und der Tuareg im Hohen Atlas aufzuhalten, um Studien zu treiben und um fotografische Aufnahmen zu machen.
Doch bis dahin hatte ich noch einige Tage Zeit, die ich in Casablanca verbringen wollte. Um mich für die Reise vorzubereiten und auch, um mich ein wenig zu erholen.
Hier startet die zweite Folge: Kapitel 4:
Draußen war es strahlend hell und ich musste erst einmal kräftig blinzeln, als ich die schattige Bar des King George betrat, meines Stammhotels in Casablanca.
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