sammelt hatte: Ein mächtiges Muskelpaket in Schwarz – ein riesiger Afrikaner mit kurzem, gekräuseltem Wuschelhaar. Er blickte mich ohne erkennbare Regung an und entblößte dabei eine Reihe weißgelber Zähne, die einem Tiger zur Ehre gereicht hätten.
Die beiden anderen hatten sich mittlerweile von ihrer Überraschung erholt.
Das Gesicht des Managers zeigte einen gemeinen, hinterhältigen Ausdruck, als er jetzt erneut den Mund öffnete. Seine Augen glichen schmalen Schlitzen. Seine Stimme klang aalglatt und weich. Ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse!
„Wie heißen Sie doch gleich? Ach ja, Sander, unser lieber Dr. Sander - war es nicht so?“
Woher kannte er meinen Namen? Ich hatte mich ihm doch nicht vorgestellt. Aber er konnte ihn gehört haben, als der Kommissar zusammen mit Toni und mir ihm unseren Besuch abgestattet hatten.
„So früh schon auf den Beinen?“
Ich sagte kein Wort.
„Macht nichts, macht nichts! Dem Glücklichen schlägt keine Stunde. Sagt man das nicht so? Ein Schlückchen gefällig? Sie wissen doch: Gute Freunde brauchen bei uns nicht zu dursten!“
Er machte sich über mich lustig. Ich musterte ihn kalt. Dann langte er zum Tisch. Füllte aus einer halbvollen Flasche ein Whiskyglas bis zum Rand und hob es langsam empor.
„Àvotre santé, mon ami!“ – und die volle Ladung landete in meinem Gesicht. Schwapps!
Er hatte eine blitzschnelle Bewegung gemacht und
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